DFV Landesverband Thüringen e. V.

Donnerstag, 16. Januar 2020 von Webredaktion DFV Erfurt

Aufruf an alle Fraktionen des Stadtrates Zella-Mehlis

zur Verurteilung der militärischen Provokation

durch das größte Manöver seit der Wende an den Grenzen zu Russland

Die letzten Bomben aus dem 2. Weltkrieg sind noch nicht gefunden und entschärft! Da gibt es für die deutsche Bundesregierung nichts Wichtigeres als die Aufrüstung, die Rüstungsproduktion und die Verstärkung der Auslandseinsätze!

Wir erleben jetzt eine Eskalation bei der Vorbereitung eines neuen Weltkrieges!

Die Durchführung des Manövers DEFENDER 2020 an der Grenze zu Russland ist eine ernste, den Weltfrieden extrem gefährdende Militäroperation.

(37.000 Soldaten aus 18 Ländern, 29.000 Soldaten, 8.600 Radfahrzeuge und 1.100 Kettenfahrzeuge allein aus den USA und die Bundeswehr mitten drin mit 2.700 Soldaten, )

Die US-Streitkräfte proben mit NATO-Partnern, in kurzer Zeit enorme Kräfte für einen Krieg in Osteuropa zu verlegen. Ein Großteil des Kriegsmaterials kommt aus den USA und wird quer durch Europa transportiert – mit Deutschland als zentraler Drehscheibe.

Dieses Manöver lässt auch deutlich erkennen, dass es gegen Russland geht und Europa mit Deutschland im Mittelpunkt des Kriegsgeschehen stehen soll.

Es zeigt sich ganz deutlich: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich, wie die Wolke den Regen“!

Besonders widerwärtig und zynisch ist die Tatsache, dass DEFENDER 2020 gerade in dem Zeitraum des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus stattfindet!

Die Aktionen gegen dieses Manöver müssen stark und vernehmlich sein und getragen von allen Friedenskräften unsere Landes! Es geht um eine friedliche Zukunft für uns und unsere Kinder!

Deshalb rufen wir den Stadtrat der Stadt Zella -Mehlis auf, in einer Resolution

seine Ablehnung und Verurteilung dieser den Frieden gefährdende, die Umwelt extrem verschmutzende und enorme Steuermittel verschlingende Aktion

zum Ausdruck zu bringen!!

Verband der Freidenker Erfurt und Umgebung

Helga Borchert

Vorsitzende

i.A. Helga und Hermann Pulz

Freidenker im Gespräch am 13.01.2020

Montag, 06. Januar 2020 von Webredaktion DFV Erfurt

An den
Landsverband Berlin
des Deutschen Freidenkerverbandes!

Mit den größten Manöver seit Jahren an der Grenze zu Russland wird die Aggressivität der NATO unter der Führung der USA erneut deutlich sichtbar!
Einmalig ist dabei die Benutzung Europas und insbesondere Deutschlands als Drehscheibe und Koordinationszentrale dieser Provokation.
Das bedeutet, dass im Kriegsfall nicht die USA sondern Deutschland das Ziel der Gegenschläge werden soll! Tausende Tote, Ruinen und zerstörte Infrastruktur sowie unsägliches Leid für die Zivilbevölkerung wären die Folge! Die Vernichtung von Menschen, Bauwerken und Kulturgütern  würde die Zerstörungen durch alle bisherigen Kriege in den Schatten stellen!
Die Herstellung der „Kriegsverwendbarkeit“ der Verkehrsinfrastruktur dafür erinnert an den Autobahnbau im „Dritten Reich“!
Besonders perfide ist, dass DEFENDER 2020 gerade im Zeitraum des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus stattfinden soll!
Ein umfassender Widerstand gegen DEFENDER 2020 ist notwendig!
Deswegen begrüßen und unterstützen wir die für kommenden Montag vom Landesverband Berlin mit unserem Bundesvorsitzenden Klaus Hartmann organisierte Veranstaltung gegen diese größte militärische Provokation gegen Russland!
Unsere Solidarität haben wir auch den Organisatoren des Widerstandes in einem Grußwort an die Vorbereitungstagung am 14. und 15. 12. 2019 in Bischofferode bekundet.( s. Anlage)
Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Veranstaltung am 13. Januar 2020
Im Namen der Freidenker des
Kreisverbandes Erfurt und Umgebung
Helga Borchert
Kreisvorsitzende

Die Landesregierung von Thüringen und unser Ministerpräsident Bodo Ramelow haben die Bereitschaft zur Aufnahme von 50 Flüchtlingskindern aus griechischen Auffanglagern erklärt!

Samstag, 28. Dezember 2019 von Webredaktion DFV Erfurt

Die Landesregierung von Thüringen und unser Ministerpräsident
Bodo Ramelow haben die Bereitschaft zur Aufnahme von 50 Flüchtlingskindern aus griechischen Auffanglagern erklärt!
Wir halten diese Entscheidung für notwendig und richtig!
Wenn es um Kinder in Not geht, dann kann es doch nur um Hilfe und Unterstützung gehen!
Dies Kinder leben unter katastrophalen Bedingungen und ihnen zu helfen ist eine humanistische Pflicht!
Ganz anders die sogenannten „christlichen“ Parteien, die sich
hinter fadenscheinigen Begründungen verstecken und jegliche Hilfe ablehnen.
In dieser Situation zeigt sich einmal wieder, welch ein Wider-spruch zwischen den in Parteiprogrammen formulierten Zielen und dem realen Handeln besteht!
Wie heißt es doch so schön bei der CDU unter der Rubrik
Selbstverständnis:
„Grundlage unserer Politik ist das christliche Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott. Unsere Grundwerte Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit sind daraus abgeleitet.“
Davon ist die Politik von Seehofer und Merkel weit entfernt und das nicht nur in dieser Frage.
Freidenkerverband Erfurt
Helga Borchert
Vorsitzende

Grußwort des Kreisverbandes der Freidenker Erfurt und Umgebung an die Organisatoren und Teilnehmer der Aktionsberatung in Bischofferode am 14.und 15.12.2019

Samstag, 21. Dezember 2019 von Webredaktion DFV Erfurt

Die letzten Bomben aus dem 2. Weltkrieg sind noch nicht gefunden und entschärft! Da gibt es für die deutsche Bundesregierung nichts Wichtigeres als die Aufrüstung, die Rüstungsproduktion und die Verstärkung der Auslandseinsätze! Wir erleben jetzt eine Eskalation bei der Vorbereitung eines neuen Weltkrieges!

Die Durchführung des Manövers DEFENDER 2020 an der Grenze zu Rußland ist eine ernste, den Weltfrieden extrem gefährdende Militäroperation.

Sie zeigt auch deutlich, gegen wen es geht und wo der Krieg stattfinden soll! Das sind nicht die kriegstreibenden USA sondern Europa mit Deutschland im Mittelpunkt!

Es zeigt sich ganz deutlich: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich, wie die Wolke den Regen“!

Die Aktionen gegen dieses Manöver müssen stark und vernehmlich sein und getragen von allen Friedenskräften unsere Landes! Es geht um eine friedliche Zukunft für uns und unsere Kinder!

Deshalb versichern wir als Freidenker dieser Widerstandsaktion unsere volle Unterstützung!

Freidenker sind wie viele in diesem Land Gegner der Kriegspolitik der Regierung und insbesondere der Aggressionspolitik gegen Rußland und der verhängten Sanktionen!

Wir begrüßen es, dass die Vorbereitung des Widerstandes gegen DEFENDER 2020 gerade in Bischofferode erfolgt!

Dieser Ort ist das Symbol für einen gewaltlosen Widerstand gegen Kapital und Staat! Unsere Hochachtung gilt deshalb heute wie damals den Kalikumpeln, die für ihren Arbeitsplatz bis zum Äußersten gekämpft haben !

Bischofferode ist aber auch der Ort, wo der herrschende Raubkapitalismus sein wahres, menschenverachtendes Wesen am deutlichsten gezeigt hat!

Im Namen der Freidenker des Kreisverbandes Erfurt und Umgebung!

Mit solidarischen Grüßen!

Helga Borchert

Kreisvorsitzende

Herrn Sarrazins feindliche Manipulationen

Samstag, 07. September 2019 von Webredaktion DFV Jena

Wortmeldung aus Thüringen zur Ablösung der Staatsleistungen

Samstag, 11. Mai 2019 von Webmaster

Drei säkulare Organisationen aus Thüringen, darunter der Deutsche Freidenkerverband Landesverband Thüringen, haben eine gemeinsame Erklärung („Wortmeldung“) verfasst, worin dem Thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow die Unterstützung zugesagt wird, über den seit 100 Jahren fälligen Verfassungsauftrag zur Ablösung von Staatsleistungen an die Kirchen öffentlich nachzudenken.

Wortmeldung

Der Deutsche Freidenkerverband Landesverband Thüringen e.V., die GBS Mittelthüringen und der Humanistische Verband Deutschlands Landesverband Thüringen e.V., im Weiteren die Unterzeichner genannt, begrüßen die von MP Bodo Ramelow in seinem Tagebucheintrag vom 14.03.2019 dargestellte Auffassung, über den seit 100 Jahren fälligen Verfassungsauftrag zur Ablösung von Kirchenleistungen öffentlich nachzudenken.

Der MP hat dabei Atheisten und Laizisten und an anderer Stelle den Humanistischen Verband erwähnt. Bekanntermaßen stellen religionsfreie Menschen in Thüringen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung und subventionieren ungefragt und pünktlich mit ihren Steuern seit dem Abschluss der Kirchenstaatsverträge in den neunziger Jahren durch den damaligen MP Bernhard Vogel ihre christlichen Mitbürger.

Unser gemeinsamer Standpunkt:

  • bei den sogenannten Kirchensteuern handelt es sich um die Mitgliedsbeiträge unserer christlichen Mitbürger. Diese Mitgliedsbeiträge sollten letztendlich von den Weltanschauungsgemeinschaften und den Religionsgemeinschaften, wie auch von allen sonstigen Vereinen im Freistaat selbst eingezogen werden.
    Den Unterzeichnenden ist bekannt, dass dazu im Bund und den Ländern die Gesetzgebung modernisiert werden muss.
  • Der dritte Weg beschreibt die Sonderrechte kirchlicher Unternehmen wie Caritas und Diakonie, ihre Angestellten außerhalb der Regelungen des Betriebsverfassungsgesetzes unter Ausschluss gewerkschaftlich organisierter Betriebsräte zu beschäftigen und zu entlohnen. Die Unterzeichner unterstützen die Gewerkschaften hinsichtlich der Forderungen nach Abschaffung der Sonderregelungen und die Einführung der Regelungen des Betriebsverfassungsgesetzes auch für die in kirchlichen Unternehmen Beschäftigten bzw. von denen „outgesourcte“ Werktätige.
  • Kultur ist in unserem föderativ verfassten Staat bekanntermaßen Ländersache. Zur Kultur gehören Weltanschauungsgemeinschaften und Religionen gleichermaßen.
    Die Unterzeichner setzen sich natürlich für die Erhaltung und Pflege unserer kulturellen Traditionen in Thüringen ein.
  • Für das gegenwärtige Thüringen sind allerdings Ablösezahlungen an Kirchen wegen der Säkularisierungen gemäß dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 oder Lasten, die auf die Reformation von vor 500 Jahren zurückgeführt werden, schlichtweg abwegig und sollten von den betroffenen kirchlichen Organen und Einrichtungen freiwillig aufgegeben werden.
  • Der Freistaat und seine Bürger, die nichtreligiösen Mitbürger eingeschlossen, werden das kulturelle Erbe bewahren und dazu gehört unbestritten die freie Religionsausübung mit ihren vielfältigen Facetten.
  • MP Bodo Ramelow hat klargestellt, dass es ihm um einen sachlichen und nach vorn gerichteten Grundkonsens im Freistaat unter demokratischer und transparenter Mitwirkung der Bürger und ihrer Organisationen geht.
  • Dazu stehen wir zur Verfügung.

Für den Deutschen Freidenkerverband Landesverband Thüringen e.V.
gez. Sandra Peschke
Eisenach, den 15.04.2019

Für die Giordano Bruno Stiftung Mittelthüringen
gez. Vivo Bock
Jena, den 15.04.2019

Für den Humanistischen Verband Deutschlands Landesverband Thüringen e.V.
gez. Frank Roßner
Jena, 15.04.2019


Link zu dem Blogbeitrag von Bodo Ramelow: https://www.bodo-ramelow.de/nc/tagebuch/article/2019/03/14/aus-drei-mach-eins-oder-warum-die-strategie-mit-namen-vogel-strauss-niemandem-weiterhilft/

Die Wortmeldung als PDF-Dokument (ca. 710 KB – gescanntes Dokument)

Einladung

Samstag, 09. Februar 2019 von Webredaktion DFV Greiz

Ich möchte zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen.

Termin: 23.2. 2019
Ort:       Restaurant „ Johannes Lünette“, Friedrich-Engels Str.5, 99086 Erfurt
Beginn:  11.30 Uhr

Tagesordnungsvorschlag:

  • Begrüßung
  • Analyse der bisherigen Arbeit
  • Vorstellungen für die Zukunft
  • Wahl eines Landesvorstandes
  • Schlusswort

Ich freue mich auf eure Teilnahme und wünsche uns eine konstruktive Beratung.

Helga Borchert
Landesvorsitzende

11.11.2017 – Veranstaltung zum Lutherjahr

Samstag, 14. Oktober 2017 von Webredaktion DFV Greiz

500 Jahre Reformation und die damit verbundene Verkündung des Lutherjahres fordern die Auseinandersetzung mit Luther und seinem Erbe heraus. Der Deutsche Freidenker-Verband lädt dazu herzlich alle Interessenten ein.

Referenten:
Dr. Horst Groschopp: “Mit Luther alles in Butter” – Anmerkungen zur deutschen Luther-Rezeption aus humanistischer Perspektive

Thomas Loch: ”Frühbürgerliche Entwicklung in Deutschland”

Zum Abschluss können interessierte Teilnehmer an einer Stadtführung teilnehmen.

Ort: „Augustiner Bräu“, Georgenstr. 30,  98817 Eisenach
Termin : 11. November 2017
Beginn:   11 Uhr

Unterstützer
LAG Laizismus der Partei DIE LINKE
HVD Thüringen
Giordano Bruno Stiftung

29.10.2016 – Staat und Kirche in der Bundesrepublik Deutschland

Montag, 22. August 2016 von Webredaktion DFV Greiz

Dr. Carsten Frerk hat sich viele Jahre mit dem Verhältnis von Staat und Kirche beschäftigt –
mit der Kirchenfinanzierung, mit dem Lobbyismus, mit Caritas und Diakonie.
In einem kompakten Vortrag wird er auf drei Themen eingehen, an denen sich besonders anschaulich darstellen läßt, wie Staat und Kirche in der BRD zueinander stehen.
1. Staatsleistungen und ihre fragwürdigen Begründungen in den östlichen Bundesländern
2. Arbeit der katholischen und evangelischen Lobbyisten in Bund und Ländern, die
veranschaulicht, welchen Einfluß die Kirchen haben
3. Zuwendungen und Finanzierungen aus allgemeinen Steuergeldern zugunsten der Kirchen, ihrer Einrichtungen und Mitglieder.
Wir werden eine Vielzahl von Informationen erhalten, die für die tägliche politische Arbeit als Hintergrund- und Detailwissen nützlich ist.

Termin der Veranstaltung: 29.10.2016 Beginn: 13.00 Uhr
Ort der Veranstaltung: Erfurt, Roßlauer Str.1, Gartengaststätte “ Dahlie”

5.3.2016 – Friedenspolitische Tagung der Thüringer Freidenker

Sonntag, 28. Februar 2016 von Webmaster

Die Thüringer Freidenkerinnen und Freidenker laden Sie bzw. Euch recht herzlich ein:

Friedenspolitische Tagung des DFV Thüringen
mit Klaus Hartmann und Frank Kuschel

Ort: Gaststätte „Dahlie“ (Roßlauer Str. 1), 99086 Erfurt
Zeit: 5. März 2016, 11 Uhr

 

Steht der Hauptfeind noch im eigenen Land?

Bekanntlich hat sich der Deutsche Freidenker-Verband akzentuiert in die derzeit laufenden strategischen Diskussion in der Friedensbewegung eingeschaltet. An einer Klärung der „nationalen Frage“ kommen Linke dabei nicht länger vorbei.
Zu fragen ist: Wer ist der Hauptfeind? Ist er nationalstaatlich organisiert? Was bedeutet das für die deutsche Friedensbewegung? Welche Möglichkeiten bestehen auf der kommunalen Ebene, gegen den Marsch in den Dritten Weltkrieg anzukämpfen? Ist es Opportunismus gegenüber der „eigenen Bourgeoisie“, die USA als Hauptgefahr für den Frieden zu brandmarken, oder besteht der Opportunismus gegenüber dem Imperialismus nicht vielmehr in der Unterdrückung dieser Auffassung bei Linken unter Rückgriff auf Argumente aus Liebknechts berühmten Flugblatt?

Nachfragen zu dieser Veranstaltungen können über E-Mail dfv-thueringen@freidenker.org an die Veranstalter gerichtet werden.


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